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... Fotograf ?

"machen Sie Ihren Beruf gern?" fragte mich ein Gast auf
einer Hochzeit in Hamburg im Herbst des vergangenen
Jahres. "Klar" war meine Antwort..
Was für eine Frage...?! Ich kam ins Stocken... 2018 war
viel passiert privater Natur unter anderem verstarb mein Vater...
Wochen vergingen... immer wieder diese Frage in meinem Kopf... mache ich meine Arbeit gern... Fotografisch lief alles wie gewohnt...aber... zuviel Routine ...?
Irgendwas fehlte...aus Herbst wurde Winter... und dann
Ob mir das einer glaubt oder nicht kruz bevor
ich mich tatsächlich Umorientieren wollte kamen, wie bestellt 8 Danksagungskarten sowie Päckchen & Geschenke
binnen einer Woche von Paaren der letzten Hochzeiten..
Keine Likes oder Follower, nein da haben sich Menschen die Mühe gemacht Briefe zu schreiben Päckchen zu schnüren etc. DANKE...
Der "Reset"-Button war gedrückt, der Pioniergeist
vergangener Tage, etwa wie kurz nach meiner
Ausbildung zum Fotografen war wieder da.

... Helden & Vorbilder

Es gibt eine Reihe von Fotografen deren Arbeit ich
verfolge und bestaune. Allem voran Peter Lindbergh.
Mein Antrieb...eine Art rastlose Neugier. Schöpferische Arbeit zu leisten habe ich schon immer bestaunt. in der Malerei, Musik, Architektur uvm. Grenzen überschreiten und dadurch Neues schaffen, Identität und Charakter einbringen. Genauso Menschen, die etwas zu sagen haben.
Beispiele :
Leonard Cohen, Edward Hopper, César Manrique...
oder auch Yadegar Asisi

Den Zeitgeist manchmal ausblenden, Freiheit im Denken
und eine Sensiblität für Ästhetik entwickeln. Und dann wieder bescheiden feststellen, dies ist einzig meine Sichtweise... „Kreativität hat viel mit Erfahrung, Beobachtung und Vorstellungskraft zu tun ...“ B. Dylan Ich bin ein neugieriger Mensch und suche überall nach neuem Input der mich voran bringt. Als guter Fotograf muss man seine Wahrnehmung permanent updaten – dies geschieht nicht in Kursen, sondern im Alltag. Es geht darum, zu erkennen ... !

... Sylt

Arbeiten wo andere Urlaub machen.
Dünen, der weite Strand. Westerland, Kampen, Keitum...
Die frische Nordseeluft tut gut. Von Sansibar bis Gosch., Essen und trinken kann auch ein Statemant sein. Kaffee und Kuchen in der Kupferkanne ist echt lecker. Das Watt von Morsum bis Hörnum z.B. verspricht Ruhe und Entspannung. Die endlosen Dünen auf dem Ellenbogen, der Lister Hafen. maritimes Feeling pur... Zahlreiche 5 Sterne Hotels, Spitzenköche, wunderbare Locations in den Dünnen und am Wattenmeer. Unzählige fleißige afrikanische Hände in Küche und Service. „Rüm Hart - Klaar Kiming“. Sylt....Manchmal voller Wiedersprüche, aber ohne geht auch nicht. Mein Lieblingsplatz, Morsum Watt, Kliff und Ort. Ich Glückspilz, hab meine liebe Frau auf Sylt kennen gelernt...selbstredend im Westerländer Rathaus geheiratet...

...E Jeföhl dat verbingk

Heranwachsende Jungs und Fußball, ich war da auch keine
Außnahme. MeinVerein von Anfang an der FC, der im 400 km entfernten Köln Fußball spielt und ein Stück greifbare kölsche Identität ist. Aber warum gerade ...? Keine Ahnung...et is wie et is. Dann Teenager und wieder Bingo: „Verdamp lang her“ wieder aus Köln. Niedecken und Co prägten meine Jugend. Heute die Besuche der Photokina.
Dieses unbeschreibliche Gefühl, für die Stadt, wo das Bier so heißt wie die Sprache, für die Menschen,  für den FC hat sich bis heute nicht verändert... Von Heinrich Böll bis Hans Süper. Von Hennes bis Hans Schäfer. Von dem Severinstor bis zur Schildergasse... Köln ist Bunt, offen genauso richtig. Und was den FC angeht... „Jung, et jitt drei Saache, Die söök sich keiner uss: Vatter un Mutter un – wat willste maache – Dä Club, mit dem man leiden muss.“ -Zitat Wolfgang Niedecken- Hier auf Sylt, sind viele meiner Kunden aus dem
Rheinland, vom Niederrhein, aus dem Bergischen... und da spielt es absolut keine Rolle ob, Düsseldorf, Mönchengladbach oder Köln. Im Gegenteil  Unterschiede verbinden.